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Galerie Michael Haas

Paula Modersohn-Becker

* 8. FEBRUAR 1876 IN DRESDEN-FRIEDRICHSTADT
† 20. NOVEMBER 1907 IN WORPSWEDE


Paula Modersohn-Becker zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen des frühen deutschen Expressionismus.
Zwölf Jahre nach ihrer Geburt siedelte die Familie von Dresden nach Bremen. Früh bekam sie Zeichenunterricht, absolvierte aber auf Wunsch der Eltern das Lehrerinnenseminar, bevor sie sich 1896 als Künstlerin am Verein der Berliner Künstlerinnen ausbilden lassen durfte. Die Kunstakademie war ihr als Frau zu jener Zeit noch verwehrt. 1898 zog sie in die Künstlerkolonie Worpswede und heiratete 1901 den Maler Otto Modersohn. Sie starb 1907 an einer Embolie kurz nach der Geburt ihrer lang ersehnten Tochter. Bis dahin reiste sie oft nach Paris, studierte und knüpfte Kontakte zur Avantgarde. Als eine der Ersten erkannte sie die große Bedeutung von Paul Cézannes und Paul Gauguins Kunst, deren Werke einen großen Einfluss auf ihre eigenen Arbeiten hatten.
Im 20. Jahrhundert wurde ihr Œuvre in vielen Ausstellungen und Sammlungen geehrt. Seit 1927 gibt es das Paula Modersohn-Becker-Museum in Bremen, das ausschließlich ihrem Werk gewidmet ist.
Brustbild einer Bäuerin mit Haube, um 1903/04 <br> Kohle auf Papier <br> 19,7 x 19,7 cm <br> (KH0783)
Brustbild einer Bäuerin mit Haube
um 1903/04
 
Sitzendes Mädchen mit schwarzem Hut und Blume in der rechten Hand, um 1903 <br> Tempera auf Leinwand <br> Etikett mit brauner Tinte beschriftet und signiert <br> 69,8 x 44,8 cm <br>
Sitzendes Mädchen mit schwarzem Hut und Blume in der rechten Hand
um 1903
Apfelbaum vor hellem Himmel, um 1900 <br> Öl über Bleistift auf Karton <br> rechts am Rand mit Bleistift datiert <br> 42 x 54,9 cm <br>
Apfelbaum vor hellem Himmel
um 1900