Alan Davie
* 28. SEPTEMBER 1920 IN GRANGEMOUTH, BEI FALKIRK, SCHOTTLAND
LEBT UND ARBEITET IN HERTFORD UND CORNWALL, ENGLAND
Der schottische Maler und Musiker Alan Davie gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Abstrakten Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg. Von 1937 bis 1941 studierte er in Edinburgh am College of Art Malerei und Silberschmiedekunst. Begeistert von der Jazzmusik spielte er für einige Zeit als Saxophonist in der Jazzband „Cam Robbie“. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er, abstrakt zu malen. Seine Arbeiten sind stark von Pablo Picasso und Paul Klee beeinflusst. Über Peggy Guggenheim kam er mit dem abstrakten Expressionismus in Berührung. Ab 1959 lehrte er in London an der Central School of Arts and Crafts. Seine Werke sind in zahlreichen internationalen Museen zu sehen. 1958 war er auf der Biennale von Venedig vertreten, 1959, 1964 und 1977 auf der documenta in Kassel. Seine Kunst ist gezeichnet durch sein ausgeprägtes Improvisationsgespür und zeugt von einer großen Spontaneität.