Mimmo Paladino
* 18. DEZEMBER 1948 IN PADULI, PROVINZ BENEVENTO ALS DOMENICO PALADINO
LEBT UND ARBEITET IN MAILAND UND BENEVENTO, ITALIEN
Der italienische Maler und Objektkünstler Mimmo Paladino zählt neben Sandro Chia, Francesco Clemente und Enzo Cucchi zu den Vertretern der italienischen Transavantgarde (it.: Transavanguardia).
Nach dem Besuch der Biennale von Venedig 1964 studierte er bis 1968 Malerei am Liceo Artistico in Benevento. Inspiriert von Paul Klee und Max Ernst experimentierte er mit Collagen, Frottagen und ungegenständlichen Bildern. In den 1970er Jahren spielten vor allem mythologische Themen eine Rolle in seinem Schaffen. Er entwickelte eine eigene freskenhafte Technik mit Pastellfarben, die vor allem für sein Spätwerk typisch ist. Seit Mitte der 1970er Jahre ist er überregional bekannt und in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten, wie z.B. auf der Biennale von Sydney 1982 oder 1999 mit einer umfangreichen Retrospektive im Lenbachhaus in München. Seine Werke befinden sich in so bedeutenden Sammlungen wie der Tate Gallery in London oder dem Metropolitan Museum of Art und dem Museum of Modern Art in New York.