Fautrier gehört zu den französischen Vertretern der
internationalen Kunstströmung Informel und gilt als deren
Hauptvertreter. Er malte Figuren, Landschaften und Stillleben und
entwickelte nach und nach eine fast völlig abstrakte Malweise. Bekannt
ist er auch für seine schwarzen Akte, bei denen er die nackten Frauen
nur durch rötlich-braune Akzentuierung vor einem grau-schwarzen
Malgrund skizziert. 1959 war er Teilnehmer der documenta III und
erhielt 1960 (zusammen mit Hans Hartung) den Großen Preis der Biennale
di Venezia.