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Galerie Michael Haas

Hans Uhlmann

* 27. NOVEMBER 1900 IN BERLIN
† 28. OKTOBER 1975 IN BERLIN

Hans Uhlmann war ein deutscher Bildhauer.
Nach einem Maschinenbaustudium wandte sich Uhlmann ab 1925 der Kunst zu. Von 1926 bis 1933 assistierte er Max Kloß an der Technischen Universität in Berlin. Er experimentierte mit geometrischen Figuren und begann ab 1932 den für viele seiner späteren Werke typischen Draht zu verwenden. 1933 wurde Uhlmann wegen Volksverhetzung zu eineinhalb Jahren Gefängnis in Berlin-Tegel verurteilt. Trotz seiner Diffamierung als „entarteter“ Künstler und der Haft, schuf er weiterhin seine Werke, die er 1945 ausstellte. 1950 wurde er an die Universität der Künste in Berlin berufen und lehrte dort u.a. im pädagogischen Stil des Bauhauses. Bis zu seinem Tod lebte er zurückgezogen in Berlin. Die meisten seiner Plastiken befinden sich im öffentlichen Raum. Seine Zeichnungen und Skizzen sowie kleineren Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, so z.B. auf den ersten drei documenta-Ausstellungen in Kassel.
Stahlplastik (Bogen), 1954 <br> Stahl dreifarbig <br> 79,5 x 96 x 25,3 cm
Stahlplastik
1954
Stahlskulptur, 1958 <br> Stahl, schwarz getönt <br> 28 x 36,4 x 45 cm
Stahlskulptur
1958
Ohne Titel, 1964 (3511) <br> Kreide auf leichtem Karton <br> Mit Feder in blau signiert und datiert<br>56,1 x 74,8 cm
Ohne Titel
1964
Ohne Titel (Figurengruppe), 1948 (3511) <br> Aquarell und Tusche auf Papier <br> signiert und datiert<br>51,6 x 43,4 cm
Ohne Titel (Figurengruppe)
1948